Konzert & Performance · Die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst

Meine Konzerte und Performances sind keine Shows,
sondern Verkörperung in Echtzeit
Klang, Wort, Bewegung, Nervensystem.
Ein Lauschen auf das, was sich gerade zeigt,
wenn Bewusstsein Musik spielt.

Ich verwebe eigene Texte mit Gedichten von
Rilke, Hesse, Morgenstern, Ende und Etty Hillesum
zwischen ihnen fließen Stimme, Cello, Klang,
Improvisation, Gebet und ein Schuss Humor,
damit das Heilige atmen kann.

Das Weltgeschehen ist immer mit im Raum –
Kriege, Wandel, Liebe, Wahnsinn –
nicht als Kommentar,
sondern als kollektiver Körper, der gehört werden will.

Jeder Abend entsteht neu.
Manchmal Konzert, manchmal Ritual,
manchmal ein seelisches Erdbeben mit zärtlichem Ausklang.
Zwischen Chaos und Klarheit, Stille und Gänsehaut,
entsteht ein Feld, das verbindet.

Ich nenne es verkörperte Poesie
ein magisches Theater für Herz und Zellen,
in dem sich Schmerz in Schönheit verwandelt
und das Leben kurz innehält, um sich selbst zu lauschen.